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Regionale Schienen - Buchtipps

 





 

Buchtipp aus Regionale Schienen 1/2009:
Wiener Oberleitungsbusse

Dieses Buch aus dem Verlag „Bahn im Film“ beschreibt ein Verkehrsmittel, das in Wien immer ein Außenseiter geblieben ist. Zweimal nahm man in Wien eine solche Strecke in unterschiedlicher Technik in Betrieb, nämlich 1908 als „gleislose Bahn“ von Pötzleinsdorf nach Salmannsdorf und 1946 als Obus vom Währinger Gürtel ebenfalls nach Salmannsdorf.

Neben einer ausführlichen Abhandlung über die Technik der „gleislosen Bahn“ wird die Geschichte der beiden Wiener Obus-Betriebe genau dokumentiert. Die beiden Jubiläen (Inbetriebnahme der „gleislosen Bahn“ im Jahr 1908 und Einstellung des Obus-Betriebes im Jahr 1958) hat der Autor Herbert Wöber zum Anlass genommen, sich dieses interessanten und weitgehend unbekannten Themas anzunehmen. Das Buch bietet auf 88 Seiten im A4-Format 146 Abbildungen und kostet 32,– Euro

Titel: Wiener Oberleitungsbusse
Autor: Herbert Wöber
Seiten: 88
Format: A4
Fotos: 146
ISBN:
978-3-933613-34-9
Preis: EUR 32,00
Verlag: Bahn im Film


 





 

Buchtipp aus Regionale Schienen 1/2009:
Obusse in Deutschland, Band 1

Das hat man schon lange gesucht: Auf 272 Seiten, im Format A4 bietet der erste Band dieses übersichtlichen Buches eine Bestandsaufnahme aller Obusse in Deutschland. Mit immerhin 621 Fotos (allein davon 78 in Farbe), 87 Skizzen und 77 Tabellen ist jetzt der erste Band eines sehr umfangreichen Werkes geschaffen worden, was Verkehrsexperten und Obusfreunde bisher vergeblich suchten. Ludger Kenning und Mattis Schindler beschreiben ausführlich alle Betriebe und deren Geschichte in Nord-, Mittel- und dem früheren Ostdeutschland.

Die Hintergründe sowohl der Entstehung als auch der Stilllegung der insgesamt 53 hier ausführlich dargestellten Anlagen sind sehr vielschichtig. Hatten die ersten Entwicklungen noch der Erprobung neuer Techniken gedient, so bot die Industrie schon in den 1930-er-Jahren ein leistungsfähiges, energiesparendes und umweltschonendes Verkehrsmittel an, das im Personen- und teils auch im Güterverkehr auf beachtliche Beförderungszahlen kam. Nahezu alle Betriebe „fielen in den 50-er-und-60-er-Jahren dem Wahn einer „autogerechten Stadt“ zum Opfer. Den letzten Obusbetrieb Nord- und Mitteldeutschlands finden wir heute in Eberswalde.

Für 43,90 Euro wird sehr viel Qualität angeboten! www.verlag-kenning.de ISBN 978-3-933613-34-9 Die Schweizer

Titel: Obusse in Deutschland, Band 1
Autoren: Ludger Kenning & Mattis Schindler

Seiten: 272
Format: A4
Fotos: 621 (78 in Farbe)
Tabellen: 77
Skizzen: 87
ISBN:
978-3-933613-34-9
Preis: EUR 43,90
Verlag: Verlag Kenning


 



 

Buchtipp aus Regionale Schienen 1/2009::
Die Schweizer Überlandtrolleybusse

Der Verlag Endstation Ostring hat jetzt eine umfassende Sonderausgabe herausgebracht, die jeden Obusfreund begeistern wird. Obwohl mit den Schweizer Überland-Obusbetrieben ein sehr spezielles Thema behandelt wird, ist dieses Werk auch geeignet, Basiswissen der Obus-Technik leicht verständlich zu vermitteln.

Von den beschriebenen sechs Überland-Betrieben haben sich die Linien in Lausanne und Montreux weiter behaupten können. Alle eidgenössischen Städte am Genfer See investieren stark in ihre elektrische Verkehrs- Infrastruktur. Das Engagement früherer Betriebe, selbst den ländlichen Raum mit Trolleybussen zu erschließen, hat sich auch in anderen Teilen der Schweiz ausgezahlt, aber letztlich fielen die Überlandlinien meist dem knallharten Rotstift zum Opfer.

Auf 68 Seiten im A4-Format werden 122 Fotos, 20 Tabellen und sechs Netzpläne angeboten. Mit 15,– Euro ist diese ausführliche Recherche eine preiswerte Investition in die Verkehrsgeschichte und das Technikverständnis der Schweizer Obusbetriebe. Das Werk kann über die Homepage www.tram.ch bestellt werden (ISBN 978-3-9522545-3-0).

Titel: Die Schweizer Überlandtrolleybusse
Seiten: 68
Format: A4
Fotos:
45 farbige und 77 schwarz-weisse Bilder
Tabellen: 20
ISBN: 978-3-9522545-3-0
Preis: EUR 15,00
Verlag: Endstation Ostring



 



Buchtipp aus Regionale Schienen 1/2008:
Verkehr.Umwelt.Klima – Die Globalisierung des Tempowahns

Ein Mensch legt heute im Jahr mit 15.000 Kilometern eine doppelt so lange Wegstrecke zurück wie vor 30 Jahren. Das Walnussfleisch im deutschen Speiseeis stammt aus China. Die Verfügbarkeit von Waren aus aller Welt an jedem Ort zu Dumpingpreisen und die Erreichbarkeit weit entfernter Orte mit Billigflugtickets wird als persönliche Bereicherung und kultureller Fortschritt empfunden. Tatsächlich handelt es sich um Beiträge zur Zerstörung von Nähe, Klima und Zukunft.

Winfried Wolf zeichnet die Geschichte des Verkehrs seit der Industrialisierung nach. Der Autor liefert damit auch die notwendige Hintergrundinformation, um die Grundlagen des Klimawandels verstehen zu können. Die Globalisierung des Tempowahns – die seit 250 Jahren ständig beschleunigte Gangart des Menschen auf dem Globus – trägt zu einem erklecklichen Teil zur Vernichtung von Lebensgrundlagen bei.

Winfried Wolf plädiert für eine radikal andere Verkehrspolitik: Die pro Person zurückgelegten und die je Ware beinhalteten Kilometer können und müssen radikal reduziert werden. Allein eine solche Mobilitäts-Utopie ist zukunftsfähig.

Mit „Verkehr.Umwelt.Klima“ legt Winfried Wolf, aufbauend auf seinem erstmals 1986 erschienenen Klassiker „Eisenbahn und Autowahn“, ein neues Standardwerk zur Geschichte und Gegenwart des Verkehrs vor.

Winfried WOLF
Verkehr.Umwelt.Klima
Die Globalisierung des Tempowahns
ISBN 978-3-85371-271-9
Promedia Druck- und Verlagsges.m.b.H.
Wickenburggasse 5/12
1080 Wien
Fax: 42/1/405715922
E-Mail: promedia@mediashop.at



 

Buchtipp aus Regionale Schienen 1/2008:
Salzburger Schitouren mit Bahn und Bus – Saison 2007/2008

Dieser Führer gibt Hinweise für über 20 Schitouren im Land Salzburg und Umgebung, die problemlos und effizient mit Hilfe öffentlicher Verkehrsmittel unternommen werden können. Der Schwerpunkt liegt auf den aktuellen Anreise- und Rückreiseinformationen. Darüber hinaus sind kurze Tourenbeschreibungen und einfache Übersichtskarten enthalten.

Vorzugsweise wurden Touren aufgenommen, bei denen die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln einen deutlichen Vorteil gegenüber der Pkw-Benützung bringt: Also Schi-Überquerungen oder Touren, bei denen mit der Busbenützung die Aufstiegshöhe reduziert werden kann. Zum Beispiel sind leichte Schitourenüberquerungen wie die von Werfenweng nach St. Martin am Tennengebirge oder hochalpine wie die vom Obersulzbachtal über den Großvenediger ins Virgental mit Auto-Überstellen sehr mühsam, mit Bus und Bahn aber bequem zu absolvieren.

Karl REGNER & Roland KALS
Salzburger Schitouren mit Bahn und Bus – Saison 2007/2008
Oesterreichischer Alpenverein – Sektion Salzburg
Nonntaler Hauptstraße 86
5020 Salzburg
Tel.+43 / 662 / 822 692
Internet: www.alpenverin-salzburg.at

Die Broschüre ist beim Alpenverein Salzburg kostenlos erhältlich.
Ein Versand ist gegen Kostenersatz möglich.

Auf der Seite www.alpenverein-salzburg.at/tourentipps sind je nach Jahreszeit Tipps für Schi-, Wander- und Radtouren mit Bahn und Bus zu finden.


 



Erhältlich im RS-Shop!

Buchtipp aus Regionale Schienen 4/2005:
Der Obus in Salzburg

Das überaus umweltschonende Verkehrssystem Obus ist in Westeuropa selten geworden, doch in Salzburg hat es Zukunft! Über 80 Obusse wickeln in der Festspielstadt auf acht Linien unter 150 km Fahrleitung einen beträchtlichen Teil des öffentlichen Stadtverkehrs ab. Gerade in Zeiten unerträglicher Schadstoffbelastungen durch den Individualverkehr nimmt der Obus einen enormen Stellenwert ein und trägt wesentlich zur Lebensqualität in der touristisch geprägten Landeshauptstadt bei.

Bescheiden fing alles an, als 1939 die Entscheidung fiel, die einzige und nicht mehr erweiterbare Straßenbahnlinie durch den neuzeitlichen Obus zu ersetzen. Bereits am 1. Oktober 1940 konnte der Betrieb mit zehn Obussen feierlich aufgenommen werden, und das auf einem weitaus größeren Netz als jenes der Straßenbahn. Trotz mancher Höhen und Tiefen wurde das Obusnetz seither ständig verbessert und erweitert, wobei die Politik nicht den Verlockungen erlag, den Obus kurzsichtigen, betriebswirtschaftlichen Erfolgen zu opfern. Vielmehr waren gerade die letzten Jahre geprägt von umfangreichen Investitionen in das Netz und den Fahrpark, um so die Grundlage für einen attraktiven Betrieb zu schaffen.

Der Autor, seines Zeichens Leiter des Salzburger Obusbetriebs, beschreibt die wechselvolle Geschichte vom Ende der Straßenbahn und der Errichtung der ersten Obusstrecke bis hin zu den jüngsten Netzerweiterungen. Die historisch, motivlich und technisch hochwertigen Fotos dokumentieren eindrucksvoll die 65-jährige Entwicklung und zeigen gleichzeitig, wie harmonisch sich der Obus ins Stadtbild einfügt. Streckenskizzen ergänzen anschaulich die detaillierten Beschreibungen der vielfältigen Linienänderungen. Die übersichtliche Darstellung der Obusse, Anhänger und Arbeitsfahrzeuge rundet die umfassende Dokumentation des Salzburger Obusbetriebs ab.

Titel: Der Obus in Salzburg
Autor: Gunter Mackinger
Seiten: 224
Format: 17x24 cm
Fotos: 63 Farb- & 301 SW-Fotos
Skizzen: 20
ISBN: 3-933613-74-4
Preis: EUR 38,90
Verlag: Verlag Kenning, Nordhorn
 

 
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